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Alte Messe Leipzig

Medizinische Unterstützung für Madagaskar

Am 17. September verließ ein Container, voll mit medizinischer Ausrüstung das Gelände der Alten Messe Leipzig mit Ziel Madagaskar. Der 2011 in Leipzig gegründete Verein „Ärzte für Madagaskar e.V.“ unterstützt mit Geld- und Gerätespenden die Einrichtung eines Krankenhauses in Fotadrevo, einer im Süden Madagaskars liegenden Stadt, ein Gebiet in dem akuter medizinischer Notstand herrscht.

Seit Februar diesen Jahres werden dort in einem angemieteten Gebäude, welches mit gespendeten Geräten aus Deutschland, 20 Betten und einem Operationssaal ausgerüstet ist, bereits erste Patienten behandelt. Doch es werden dringend weitere Betten, Geräte und Personal benötigt. Dazu bekam der Verein viel Unterstützung – überwiegend aus der Region Leipzig.

Hiesige Krankenhäuser spendeten gebrauchte Narkose- und Röntgengeräte, Wasserfilter, Ultraschallgeräte, Operationstische, einen Stromgenerator und Patientenliegen. Die Bundeswehr stellte einen Unimog-Krankenwagen und Laborausrüstung kostenlos zur Verfügung, das Hilfswerk action medeor spendete Medikamente und die Messeprojekt Leipzig GmbH stellte professionelle Verpackung bereit. Das Sammeln dieser Spenden erstreckte sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Um für diese Zeit eine sichere Lagerung zu gewährleisten, stellte die Leipziger Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft (LEVG) einen kostenlosen Raum auf dem Alten Messegelände zur Verfügung.

Mitte September fanden sich einige freiwillige Helfer, darunter Mitglieder des Vereins „Ärzte für Madagaskar e.V.“ und Leipziger Waldorfschüler, zusammen, um die gespendete Ausrüstung zu verpacken und zu verladen. Im Morgengrauen des 17. Septembers verließ der Container schließlich die Alte Messe in Richtung Bremerhaven, wo der Container mit „MSC Tamara“ verschifft wurde.

Fotos: Ärzte für Madagaskar e.V.


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Am 24.09.2012 begannen die Abrissarbeiten an den alten Messehallen 1 – 6A. Die Leipziger Entsorgungsfirma Reinwald ist zusammen mit der Grimmaer Firma Kafril vor Ort, um Baufreiheit für den Investor Porta zu schaffen. Seitdem fressen sich große Bagger, darunter auch einer der größten Abbruchbagger Deutschlands, Stück für Stück durch das Areal. Jedoch werden einige Fassadenteile wie beispielsweise das Eingangsportal von Halle 2 erhalten bleiben. „Ursprünglich wollten wir mit dem Abbruch der Messehalle 1 beginnen“, so Marcel-Paul Kühnert von der Firma Reinwald. „Aber wir mussten aus Denkmalschutzgründen umdisponieren. Dort sollen erst noch Fassadenteile geborgen werden.“

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