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Alte Messe Leipzig

Bundesweiter Bericht über die Entwicklung der Alten Messe Leipzig

Das neue Leben auf der Alten Messe

Bundesweit berichteten zahlreiche Zeitungen und Internetportalen wie beispielsweise Mitteldeutsche Zeitung, Bild und Die Welt über ein Thema: Das neue Leben auf der Alten Messe. Auf dem Alten Messegelände in Leipzig herrschen heute wieder Wandel und Handel. Dies war jedoch nicht immer der Fall: Das Konzept mit den in der Innenstadt verteilten Messehäusern und dem ca. 50 Hektar großen Ausstellungsgelände zum Fuße des Völkerschlachtdenkmals erschien nach dem Jahr 1990 als nicht mehr zukunftsfähig. Im April 1996 wurde schließlich auf der grünen Wiese im Leipziger Norden direkt an der Autobahn 14 ein moderner neuer Messekomplex eröffnet. Damit kam es zunächst zum Aus für die Alte Messe, bestätigt Gregor Bogen, Geschäftsführer des Projektentwicklers WEP, der die Alte Messe im Auftrag der Stadt Leipzig vermarktet.

Die angestrebte Wiederbelebung der Alten Messe durch neue Inhalte konnte schließlich erst in den Jahren 2003/2004 mit der Vermarktung von Flächen realisiert werden. In Anlehnung an die besternte Spitze des legendären Sowjetischen Pavillons wirbt die Alte Messe heute als „Fünf-Sterne-Standort“ um Ansiedler. Diese sollen vor allem von der erstklassigen Infrastruktur, einem bewegten Umfeld und der unmittelbaren Nähe zu zukunftsorientierten Branchen und Spitzenwissenschaften profitieren. Mittlerweile haben sich auf der Alten Messe und im direkten Umfeld mehr als 120 Unternehmen und Institutionen angesiedelt, wodurch bereits 2.500 Arbeitsplätze entstanden. Etwa die Hälfte des Baulandes ist gegenwärtig verkauft oder langfristig belegt.

Foto: Portikus Halle 12

In Zusammenarbeit mit dem Rathaus wurde ein Rahmenplan für die Nutzung des Alten Messegeländes entwickelt um eine Konkurrenzsituation für die Innenstadt zu vermeiden. Auf dem Gelände der Alten Messe wird derzeit gebaut wie lange nicht. Mit einem Volumen von 62 Millionen Euro laufen gegenwärtig Investitionen. Reinhard Wölpert, Geschäftsführer der Leipziger Entwicklungs-und Vermarktungsgesellschaft LEVG betonte, dass wirtschaftlich, aber nicht vorrangig renditeorientiert gehandelt wird.

Foto: Frauenhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie

Bogen sieht die Alte Messe mittlerweile als florierendes Zentrum nahe der Innenstadt, da man hier arbeiten, einkaufen und seine Freizeit verbringen kann. Durch Ansiedlungen von Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie, der BioCity mit Biotechnologie-Firmen und Forschungseinrichtungen sowie dem Frauenhofer Institut für Zelltechnologie und Immunologie gilt die Alte Messe als erste Adresse für die Wissenschaft. Außerdem entstanden die „Automeile Leipzig“, Soccerworld sowie der Großmarkt Hit. Im Jahr 2013 und damit zum 100-jährigen Jubiläum der Alten Messe soll schließlich die mit 70.000 Quadratmeter größte Ansiedlung, ein Porta-Möbelhaus, eröffnet werden.

Foto: RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur + Städtebau

Weitere Informationen:

www.mz-web.de

www.bild.de

www.welt.de


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Die bisherige Spielstätte des Eishockey-Oberligisten Icefighters auf der Alten Messe soll in diesem Jahr abgerissen werden und einem Porta-Möbelhaus weichen. Noch bis zum 31. März 2012 können die Icefighters die Messehalle 6 nutzen. Nach ersten Überlegungen der Icefighters, eine bereits bestehende Halle zu mieten oder kaufen und für ihre Zwecke nutzbar zu machen, entschied sich Icefighters-Chef André Krüll doch für eine andere Variante. Auf einer 12.000 Quadratmeter großen Freifläche in Nachbarschaft des Kohlrabizirkus, zwischen der Straße „An den Tierkliniken“ und dem MDR-Gelände, soll nun der Neubau einer Eisarena realisiert werden und so dem Alten Messegelände erhalten bleiben.

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