Die Alte Messe
Leipzig wächst,

jeden Tag –
ein Stück neu.

Historie Alte Messe Leipzig

Historie

Die Alte Messe Leipzig bietet (Frei)Räume für Ideen und dies bereits seit 1913.

Das Eis zwischen Ost und West konnte im Kalten Krieg noch so dick sein, zweimal jährlich taute es in Leipziger Messehallen. Mancher damals geknüpfte Gesprächsfaden floss ein in die Überlegungen zur Neuausrichtung Mitte der 1990er Jahre.

Wikipedia/ Alte Messe Leipzig


1913

Eröffnung am 3. Mai 1913 Internationale Baufach-Ausstellung (IBA)

Mit der Internationalen Baufach-Ausstellung (IBA) am 03.05.1913 beginnt die Geschichte des Alten Messegeländes in Leipzig. Die Ausstellung wurde in Anwesenheit des Königs von Sachsen eröffnet. In zahlreichen Hallen demonstrierten Bauindustrie und Bauhandwerk, wissenschaftliche Einrichtungen und Fachverbände, aber auch Stadt- und Landesverwaltungen ihre Leistungsfähigkeit. Als die Ausstellung im Oktober 1913 zu Ende ging, hatten sie vier Millionen Besucher gesehen.

Errichtung Halle 16 „Kreis’scher Kuppelbau“

Älteste Messehalle auf dem Gelände. Wurde anlässlich der ersten Internationalen Baufachausstellung IBA errichtet. Die Nutzung als Ausstellungsfläche der Baubranche sollte bis Ende der 70er Jahre erhalten bleiben, danach etablierten sich in der Halle die internationalen Kollektivausstellungen und die Holzbearbeitungsbranche, sowie Messedienstleistungseinrichtungen wie Zentralservice, Speditionen und Banken.
Heute wird die Halle 16 als Eventpalast genutzt und kann von jedermann für Events gebucht werden.


1920

Technische Messe erhält eigenes Gelände

Aus Platzmangel der Leipziger Messe in der Innenstadt war ab 1920 auf dem Gelände der Alten Messe die Technische Messe und die Baumesse beheimatet. Mit der in diesem Jahr erstmalig stattfindenden Frühjahrsmesse beginnt auch das enorme Wachstum des Geländes in den 20er Jahren, bis 1928 werden 17 Hallen mit insgesamt 130.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche entstehen.

Die Leipziger Messe wurde so Anfang des 20. Jahrhunderts die wichtigste Messe der Welt und erhielt den Titel "Weltmesse". Lyons Bürgermeister Edouard Herriot taufte sie voller Bewunderung und Respekt "Mutter aller Messen".

Errichtung Halle 17

Während der Frühjahrs- und Herbstmessen waren u.a. die Branchen Büromaschinen, Fahrzeugzulieferindustrie, Straßenfahrzeuge und Petrochemie vertreten.
Die Halle steht momentan leer und wartet vielleicht genau auf Ihre Nutzung.


1922

Errichtung Halle 15

Gebaut für die Automobilindustrieausstellung zu den Frühjahrs- und Herbstmesse für die Branchen Elektrotechnik/Elektronik/Optik und Möbel bestimmt. Spätere Nutzung u.a. für Sportveranstaltungen und als Kongresshalle.
Bis 2017/18 wird die Halle mit Zweirad Stadler eine neue Nutzung erhalten.

Errichtung Halle 18

Die Halle war als Haus der Elektroindustrie erbaut worden.
Zu den Frühjahrsmessen stellte die Branche Elektrotechnik aus und zur Herbstmesse fand hier die Sport- und Freizeitmesse EXPOVITA statt.


1923

Errichtung Halle 12

Der Kopfbau war Sitz der Verwaltungs- und Repräsentationsräume der „Messe-und Ausstellungs-AG“, restliche Halle Ausstellungsfläche für Maschinebauindustrie. 1950-52 wurden Fassade und Innenraum nach dem Vorbild Moskauer Bauten der dreißiger Jahre zum Sowjetischen Pavillon umgebaut und der heute noch sichtbare Turm errichtet.
Der Portikus wird bis 2017/18 umgebaut und die neue Heimat des Stadtarchivs.


1924

Errichtung Halle 11

Eröffnet zur Frühjahrsmesse 1925.
Als Messehalle wurde sie u.a. für Maschinen- und Werkzeugbau sowie für den Fahrzeugbau genutzt.
Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen befindet sich seit 2003 der Hit-Markt in Halle 11.


1925

Errichtung Halle 4

Ursprüngliches Messe- und Ausstellungskonzept Brennstoff, Kraft und Wärme.
Nach dem Krieg im Frühjahrs- und Herbstmesseprogramm mit Verarbeitungsmaschinen und Chemieindustrie belegt.
Daneben diente die Halle als Stätte für zahlreiche Sonderveranstaltungen: Messe der Meister von Morgen, Deutsches Turn- und Sportfest, Transport- und Lagerwirtschaft.


1928

Errichtung Halle 6

Im Frühjahrs- und Herbstmesseprogramm mit metallverarbeitenden Branchen und Chemieanlagen belegt.
Sonderveranstaltungen: Messe der Meister von Morgen, Deutsches Turn- und Sportfest, Kirchentage, Parteitag.
In neuerer Zeit wurde die Halle als Eishockeyarena genutzt.


1929

Errichtung Halle 3

Teil des Gebäudeensemble mit Halle 1 und Halle 2.
Sie wurde bei den Frühjahrs- und Herbstmessen für die Branchen Maschinen- und Anlagenbau und Chemieindustrie genutzt.
Sonderveranstaltungen: Zentrale Messe der Meister von Morgen, Deutsches Turn- und Sportfest, Kirchentage, Parteitage der Blockparteien, Pressefest u.a.m.


1937

Errichtung Halle 1

Teil des Gebäudeensemble mit Halle 2 und Halle 3.
Genutzt wurde die Halle bei den Frühjahrs- und Herbstmessen für die Branchen Maschinen- und Anlagenbau und Chemieindustrie.
Sonderveranstaltungen: Zentrale Messe der Meister von Morgen, Deutsches Turn- und Sportfest, Kirchentage, Parteitage der Blockparteien, Pressefest u.a.m.

Errichtung Halle 2

Teil des Gebäudeensemble mit Halle 1 und Halle 3.
Genutzt wurde die Halle bei den Frühjahrs- und Herbstmessen für die Branchen Maschinen- und Anlagenbau und Chemieindustrie.
Sonderveranstaltungen: Zentrale Messe der Meister von Morgen, Deutsches Turn- und Sportfest, Kirchentage, Parteitage der Blockparteien, Pressefest u.a.m.


1953

Errichtung Halle 5

Im Rahmen der Frühjahrs- und Herbstmessen fand hier in den 50er Jahren die chinesische Kollektivausstellung statt.
Später Ausstellungshalle für die Branchen Verarbeitungsmaschinen / Werkzeuge sowie Chemieprodukte.
Sonderveranstaltungen: Messe der Meister von Morgen, Deutsches Turn- und Sportfest, Kirchentag.


1965

Errichtung Doppel M

Das Logo der Leipziger Messe, das Doppel-M, steht für Muster Messe.
Das am Nordtor unter Denkmalschutz stehende Logo ist das letzte der drei baugleichen Doppel-M und markiert einen der vier Hauptzugänge auf das Gelände der Alten Messe Leipzig.


1977

Errichtung Halle 7

Ist für die zwei Hauptnutzungen Messe- und Sportveranstaltungen gebaut worden.
Zu den Frühjahrs- und Herbstmessen als Ausstellungshalle für Schwermaschinen- und Anlagenbau und Textilmaschinen genutzt.
Außerhalb der Messezeit u.a. genutzt für Sportveranstaltungen und TV Übertragungen Fassungsvermögen ca. 3000 Personen.
Beheimatet heute die Soccerworld.


1981

Errichtung Gebäude 7.11

Westeingang zum Messegelände an der Straße des 18. Oktober.
Das Gebäude war für folgende Nutzungen vorgesehen:
Messe-Vortragsprogramm/Informationsdienst, Außenhandel/Messeverwaltung, MfS,
Deutsche Post/Telefonzentrale, LVB. Nachträglich wurde die BMSR-Leitzentrale hier eingerichtet.
Heute befinden sich in Gebäude 7.11 zahlreiche unterschiedlich genutzte Büroräume.


1986

Errichtung Halle 14

Genutzt für Ausstellungen in der Mikroelektronik, Optik und Feinmechanik vor allem von Carl Zeiss Jena.
Heute befindet sich in der Halle 14 der „Pavillon der Hoffnung“ und wird als Gottesdienst u. ökumenisches Zentrum mit ganztägiger Familien- und Kinderbetreuung genutzt.


1988

Errichtung Halle 13

Die Halle wurde für Ausstellungen, Leistungsschauen und für Informations- und Kontaktzwecke konzipiert.
Zusätzliche Nutzung für Vorträge, Seminare und kleine Kongresse.
Sie ist zugleich die zuletzt errichtet Halle und damit die jüngste Messehalle auf dem Gelände.


1996

Umzug der Leipziger Messe auf das neue Messegelände

Mit dem 1996 eröffneten neuen und modernen Messesgelände am Leipziger Standrand, hatte die "Alte Messe" als Messegelände ausgedient.

Seither versucht die LEVG durch neue Nutzungen das traditionsreiche Gelände dauerhaft zu erhalten, worüber wir Sie hier informieren möchten: